Ich habe es sehr gerne, wenn mich meine Freunde aus Oberfranken besuchen kommen, und ich zeige Ihnen dann Berlin von der interessantesten Seite. Hier die Tour, die ich immer gerne mache.

Das 1. Berliner DDR-Motorrad-Museum

Das 1. Berliner DDR-Motorrad-Museum stellt auf einer Fläche von ca. 1000 Quadratmeter etwas mehr als 140 Motorräder, Roller, Gespanne und Mopeds aus. Sie stammen aus 40 Jahren DDR-Zweiradproduktion. Es gibt die Motorräder, Mopeds und Mokicks von der Firma Simson-Suhl, wobei die schönsten die AWO-T, die AWO-S, die SR1 und die SR2 waren. Und dann sind die Mofas S50 und S51 nicht zu vergessen. Außerdem gibt es hier die Maschinen der Ära Honecker zu bestaunen, die Eskorte-Motorräder, mit dem Original-Emblem an der Verkleidung. Es gab nur 60 Stück von diesem Motorrad und davon wurden 30 nach Ungarn exportiert. Also wirklich eine Rarität und die Maschinen sind so toll erhalten!

Vom Alexanderplatz bis zum Roten Rathaus

Ein Platz voller Geschichte! Hier waren in den 20iger Jahren die Cabarets. In der Zeit des kalten Krieges wurde er zu einem sowjetischen Juwel, und heute ist es der ideale Ort, um ein bisschen Geschichte einzuatmen und von dort andere Punkte zu besuchen, denn er liegt sehr zentral. Am östlichen Ende des Platzes tickt die bekannte Weltzeituhr.
Von hier gehen wir weiter zum Fernsehturm, dem höchsten Punkt von Berlin (und das höchste deutsche Gebäude). Meistens muss man ein wenig in der Schlange stehen, um hinauffahren zu können, aber der Eintritt von ca. 13 Euro lohnt sich ganz bestimmt, denn aus der 200 m Höhe hat man einen tollen Blick über die Stadt.
Nun gehen wir hinter dem Turm über den großen Platz mit Wasserspiel, hohen Bäumen und Bänken, zum Neptunbrunnen und zum Roten Rathaus. Es ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Berlin, und wie sein Name schon sagt, ist die Fassade aus roten Ziegelsteinen gestaltet. Es ist der Sitz des Regierenden Bürgermeisters und des Senats von Berlin.

Das Nikolaiviertel

Vom Roten Rathaus gehen wir weiter zum Nikolaiviertel, dessen Mittelpunkt die Nikolaikirche ist. Es ist das älteste Siedlungsgebiet Berlins. Es wurde aber in den 80iger Jahren total rekonstruiert, mit Bauten aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert und ist auf diese Weise zu einem historischen Kern geworden. Es ist wie ein Freilichtmuseum des zerstörten alten Berlins und man kann das Altstadtflair spüren, mit den historischen Häusern, Restaurants und Kaffeestuben. Es liegt in der Nähe der Spreeinsel.
Apropos Spree… Man kann mit einem Spreedampfer den Fluss befahren und die Innenstadt aus dieser Perspektive erkunden. Es gibt tolle Stadtrundfahrten per Dampfer.
Man kann aber auch in ihr baden! Da gibt es einen umgebauten Lastkahn, der in ein 20-Meter-Pool mit Liegedecks, Liegestühlen und Sandstrand umgewandelt wurde. Eine Open-Air-Bar gibt es auch, nur damit ihr Bescheid wisst…

Die Museumsinsel

Vom Nikolaiviertel gehen wir nun zur Museumsinsel im Berliner Zentrum. Sie liegt auf der Nordseite der Spreeinsel und ist einer der herausragenden Museumskomplexe in Europa. Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Sie werden hier folgende Museen finden:
Altes Museum
Neues Museum
Alte Nationalgalerie
Bode-Museum
Pergamonmuseum

Es gibt natürlich noch vieles mehr zu besichtigen, aber dies sind meine Favoriten!